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Geschichte

Der Anfang 1984 gründete Jim Starkey die Firma Groton Database Systems (daher die Endung *.gdb der Interbase-Datenbanken). Es dauerte nicht lange, da hatte die neue Firma weitere Mitarbeiter und schließlich wurde ein neuer Name gesucht und schließlich Interbase gefunden.

Die Borland-Zeit

Auf der Suche nach Partnern wurde die Firma Ashton Tate (haben dBase entwickelt) auf Interbase aufmerksam und haben sie schließlich 1991 übernommen. Doch schon kurz darauf (1992) übernahm Borland die Firma und kam dadurch in den Besitz von Interbase. 1997 wurde Interbase in eine eigene Firma ausgegliedert, 1999 aber wieder zurück geholt. 2000 wurde die Version 6 von Interbase als OpenSource freigegeben. Borland wollte eigentlich eine Firma gründen, die die Weiterentwicklung planen und überwachen sollte und Umsatz durch Dienstleistung erbringen sollte. Allerdings wurde dieser Plan schon bald wieder aufgegeben und aus der OpenSource Version von Interbase die nächste kommerzielle Version 6.5 entwickelt.

Allerdings haben zu diesem Zeitpunkt schon einige der alten Interbase-Entwickler den Firebird-Zweig begonnen. Schon bald schlief die Weiterentwicklung der OpenSource-Version von Interbase ein. Inzwischen ist Interbase bei der Version 7.5 angekommen und hat vor allem in den Jahren ab 2001 Borlan wieder steigende Umsätze beschert. Doch 2006 hat Borland entschlossen sich von den IDEs und Interbase zu trennen und diese in eine eigene Firma auszulagern.

Firebird

Als klar wurde, dass Borland den entscheidenden Schritt nicht macht, haben sich einige enttäuschte Entwickler zusammengeschlossen, um die OpenSource Version von Interbase weiterzuentwickeln - auch unter einem neuen Namen, Firebird. Schon bald wurde die Version 1 (2003) veröffentlicht, die neben einer wesentlichen Performance-Steigerung einige der alten Interbase-Fehler behoben hat sowie die Stabilität zu steigern. Für die nächste Version wurde die alte C-Code Basis auf C++ portiert, nochmal die Performance und die Stabilität erhöht und einige neue Features eingepflegt. Das Final Release wurde 2004 veröffentlicht. Im November 2005 wurde dann die Roadmap für die Weiterentwicklung von Firebird veröffentlicht. Für die Version 2 wurden viele Neuerungeng eingebaut und Fehler verbessert. Diese Version stellt die Codebasis für die Verschmelzung mit Vulcan das, einem weiteren Interbase-Zweig. Die Version 3 bildet dann die Verschmelzung von Firebird und Vulcan.